Alle Artikel in: Deutschland

Urlaub kann man auch in der Heimat machen. Ob für einen Wochenendtrip, eine Städtereise oder einen Ausflug ins Grüne: Deutschland hat so viel zu bieten.

Lila-Laune in der Lüneburger Heide

Boah, ist das kitschig. Aber braucht man nicht ab und an auch Kitsch? Und damit meine ich weder Einhörner noch rosa Glitzer. Nein, natürlichen Kitsch: Etwa die Lüneburger Heide in ihrer vollen lila Pracht bei Sonnenuntergang. Lila, pink, orange erstrahlt der Himmel, es ist das dramatische Himmelskonzertfinale, kurz bevor die Nacht hereinbricht. Sterne erleuchten den Himmel, es gibt keine Lichtverschmutzung. Hätte ich gewusst, wie schön die Lüneburger Heide ist, ich wäre viel früher hierher gekommen.

schwarzwald mystisch waldfoto

Höfen an der Enz: Wandern im wilden Nordschwarzwald

Höfen an der Enz im Nordschwarzwald: Die Enz plätschert friedlich durchs Tal, Frauen in Trachten servieren riesengroße Stücke Schwarzwälder Kirschtorte. Hier ist die Welt in Ordnung. Uns interessiert aber vor allem: Was geht für Outdoor-Fans? Wir verraten euch unsere handverlesenen Tipps für ein Wanderwochenende im Schwarzwald. Bilder von der Schwarzwälder Kirschtorte gibt’s auch. Die war wirklich groß.

Alte Heimat & Großes Kino {Wochenende in Hamburg}

Die Rückkehr an einen Ort, den man viele Jahre „Zuhause“ nannte, ist immer mit einem besonderen Gefühl verbunden: Erinnerungen an das jüngere Ich, an das Lieblingscafe, Spaziergänge in der ersten Frühlingssonne. Da steckt ein Hauch von Wehmut drin, alleine, weil diese Zeit vorbei ist und Vergänglichkeit an die Endlichkeit von allem erinnert. Vor Kurzem besuchten wir ein altes Zuhause: Hamburg.

Wo die Nordsee beginnt {Wochenende in Bremerhaven}

So, dann stellen Sie sich mal oben hin! Dass man nasse Füße bei einer Kontrollfahrt mit einem Rettungsschiff bekommt, hätte ich mir eigentlich denken können. Meine dünnen, schwarzen Lederstiefel verraten meine Unwissenheit. Nun denn, die Bremerhavener Seenotretter sind hier ganz Gentlemen. Ich halte mich also direkt neben dem Steuer fest, als wir tatsächlich auf dem Tochterschiff des Seenotkreuzers Hermann Rudolf Meyer in die raue Nordsee entlassen werden. Eine Erfahrung, die man nur als Journalist/ Blogger oder als Schiffbrüchiger erleben darf. Glücklicherweise zähle ich zu Ersteren.