Afrika, Madagaskar
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Salama, Madagaskar! {Wissenswertes & Reisetipps}

Madagaskar- wer kennt noch diesen ulkigen, animierten Disney-Film, in dem Lemuren zu „I like to move it, move it“ tanzen? Wie gern würde ich meinem damaligen 19-jährigen Ich sagen: „Aylin, du wirst irgendwann selbst nach Madagaskar fliegen!“ Vermutlich wären dann ziemlich viele Fragezeichen über meinem Kopf aufgeploppt. Vielleicht geht es Dir ja auch so- darum gibt’s jetzt Infos und Wissenswertes für Deine Madagaskarreise.

Madagaskar ist nach Indonesien der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat der Welt. Der W e l t! Auf meinem Globus daheim wirkt die Insel vor der Küste Mosambiks eigentlich gar nicht so riesig. Dabei ist Madagaskar tatsächlich 1,5 Mal so groß wie Deutschland!

Was uns besonders an Madagaskar reizt, ist die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt- 70% der madagassischen Tierwelt lebt nur hier. Vor allem diverse Lemurenarten und Chamäleons gibt es nur auf Madagaskar. Und natürlich diese imposanten, dickbäuchigen Bäume: Baobabs. Außerdem haben wir ja eh ein Faible für Inseln, wie der geneigte Leser bereits weiß.

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Die berühmtesten Lemuren sind die Kattas, unverkennbar dank ihres Ringelschwanzes.

Auf unserer Madagaskarreise waren wir drei Wochen unterwegs und sind von der Hauptstadt Antananarivo bis an die Küste nach Toliara gefahren (und wieder zurück).

Und da es zu Madagaskar tatsächlich noch nicht so viel in den weiten des World Wide Web zu lesen gibt, füllen wir diese digitale Lücke mit der geballten Ladung unseres Madagaskar-Wissens.

Klima und beste Reisezeit

Wenn einer eine Reise tut plant, spielt das Wetter eine Rolle. Als feststand, dass wir im September nach Madagaskar fliegen, fügte ich Antananarivo (die Hauptstadt) meiner Wetter-App zu. „Komisch“, dachte ich, „da ist es ja gleich warm wie in Bremen“. Dazu muss gesagt werden, hier herrschten rund 15-20 Grad, soll heißen: Hochsommer in Norddeutschland. Bis ich irgendwann so klug war, eine weitere madagassische Stadt meiner Wetter-App hinzuzufügen: Toliara. 30 Grad täglich. Hm. Plötzlich dämmerte es mir: Antananarivo muss ziemlich hoch liegen!

Also: Madagaskar ist zu 2/3 von einer Hochebene bedeckt, die Hauptstadt liegt auf rund 1400 m Höhe. Klar, dass es dort etwas kühler ist. Der höchste Punkt der Insel ist der Maromokotro Berg mit 2876 Metern.

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Am Strand von Ifaty: Warme Temperaturen, dafür kann es sehr windig werden.

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Im zentralen Hochland: Frische Temperaturen am Morgen und am Abend!

Ansonsten herrschen ganzjährig warme Temperaturen. Unterschieden wird die Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit (November-April) ist heiß und regenreich (darum also auch recht schwül), wobei es vor allem zwischen Dezember und Februar heftige Regenfälle und Stürme im Osten der Insel geben kann. Die Trockenzeit (Mai-Oktober) ist warm und trocken. Als beste Reisezeit gelten die Monate Mai bis Oktober, wobei die Hauptreisezeit zwischen Juli und September liegt.

Tipp: Zwischen März und Mai nehmen die Regenfälle bereits ab, doch die Vegetation ist jetzt besonders üppig und grün. Da die meisten Touristen in der Trockenzeit unterwegs sind, bietet sich diese Übergangszeit bereits als gute Reisezeit an.

Madagaskar | Anreise aus Deutschland

Was haben wir gesucht! Nach Madagaskar zu kommen ist gar nicht so leicht schnell. Von Deutschland aus gibt es (aktuell) keine Direktflüge. Folgende Möglichkeiten der Anreise gibt es:

  • Ab Paris: Direktflüge mit Air France oder CorsAir
  • Ab Paris oder Amsterdam: Verbindungen über Nairobi (Kenia) mit Kenya Airways

Für uns hieß das: Da es keinen preislichen Unterschied machte, ab Bremen, Hamburg, Frankfurt oder Amsterdam zu fliegen (und die Direktflüge ab Paris sogar noch teurer waren), entschieden wir uns für Flüge ab Bremen. Auf der Hinreise waren wir etwa 20 Stunden unterwegs (Bremen-Amsterdam-Paris-Nairobi-Antananarivo) und zurück etwa 19 25 Stunden (Antananarivo-Nairobi-Paris-Bremen, da, yay, Verspätung!). Dafür zahlten wir nur rund 700 Euro für den Flug pro Person.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger

Deutsche Staatsbürger benötigen ein Visum für einen Aufenthalt in Madagaskar. Glücklicherweise gibt es für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen an den internationalen Flughäfen „Visa on Arrival„. Dafür benötigt man einen bei Rückreise mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass, zwei Passfotos (offiziell- wollte aber keiner haben) und ein Rückflugticket (das auch niemand sehen wollte).

Visa-Gebühren (Stand 08/2017):

  • Visum für einen Aufenthalt bis 30 Tage oder weniger: 30,76€
    • Wir haben 25 Euro bezahlt.
  • Visum für einen Aufenthalt von 31 bis 60 Tage: 47,65€
  • Visum für einen Aufenthalt von 61 bis 90 Tage: 67,28€
  • Ein „visa d’un mois transformable“ (einmonatiges verlängerbares Visum) : 70,08€

Weitere Infos und Visaanträge findet man im Internet auf der Website der madagassischen Botschaft.

Botschaft Madagaskar in Deutschland
Seepromenade 92
D-14612 Falkensee-Berlin
Deutschland
Telefon : +49 (0)3322 – 2314-0
Fax : +49 (0)3322 – 2314-29
Mail : info@botschaft-madagaskar.de

Achtung Gelbfieberimpfung: Wenn man von einem von Gelbfieber betroffenen Land einreist, muss man eine Gelbfieberimpfung vorweisen. Wir wurden nicht nach einer Gelbfieberimpfung gefragt, obwohl unsere Maschine aus Kenia kam (und andere Passagiere mussten den Impfnachweis auch vorzeigen). Anscheinend wird aber auch keine Gelbfieberimpfung verlangt, wenn man nur im Transit unter 12 Stunden war. Das wusste ja niemand über uns, aber ok.

Gesundheit: Impfungen & Reiseapotheke

Und da wären wir beim leidigen Pflichtthema: Gesundheit! Unsere Reiseapotheke für Madagaskar sah so aus:

  • Durchfallmittel
  • Pflaster & Verbandsmaterial
  • Aspirin
  • Malariaprophylaxe (2 Mal)
  • Starkes Antimückenspray (DEET 50%) (2 Mal)
  • Fenistil (für Mückenstiche & Sonnenbrand)
  • Sonnencreme

Auf Madagaskar gibt es allerlei Krankheiten, die man nicht haben möchte. Malaria ist eine davon. Die beste Prophylaxe ist natürlich, nicht gestochen zu werden. Also: lange Kleidung für die Dämmerung einpacken und in dem fies riechenden Mückenspray baden. Obwohl ganz Madagaskar ein Malariagebiet ist, gibt es besonders gefährdete Zonen. Unsere Hausärztin riet uns aufgrund unserer Reiseroute (Hochland, kurzer Aufenthalt im Osten, Küste Südwesten) dazu, Malaria Standby Mittel mitzunehmen. Uns kam das entgegen: Auf eine Prophylaxe hatten wir keine Lust, weil die Nebenwirkungen uns echt abgeschreckt haben. Nervig: Der hohe Preis für die Malaria-Stand-By-Tabletten (circa 50 Euro pro Packung).

Glücklicherweise haben wir, außer Mückenspray und Sonnencreme, nix gebraucht! Trotz diverser Mückenstiche keine Spur von Denguefieber, Malaria & Co. Selbst unser Magen hat einigermaßen gut auf die neue Kost reagiert.

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Drei Wochen und kein Mal krank! Obwohl wir bei der guten Chillisauce oft beherzt zugreifen. Trotzdem gehört ‚was für den Magen immer ins Handgepäck.

[Tipp: Das Leitungswasser auf Madagaskar ist nicht trinkbar. Im Supermarkt kann man Wasser kaufen- wir haben uns in den Städten immer mit Wasser eingedeckt, da der Preis in den Hotels natürlich viel höher ist und es in den Nationalparks keine Supermärkte gibt.]

Packliste: Was muss mit nach Madagaskar?

Kurz und knapp: Auf Madagaskar ist es in manchen Gegenden morgens und abends echt kalt. Darum waren wir froh, unsere Fleecejacken dabei zu haben. Das ist dann auch schon die wichtigste Info für die Packliste. Wer es genauer wissen möchte, hier die groben Einzelheiten:

Leichte Wanderschuhe & Flip Flops
Unterwäsche & Socken
Lange & kurze Hose
T-Shirts & 1 Long Sleeve
Fleecejacke
Regenjacke (haben wir nicht gebraucht, kann aber immer mal regnen)
Bikini & Badehose
Pflegeprodukte (in den Unterkünften gibt es maximal nur Seife)
Technikgedöns, Taschenlampe, Taschenmesser & Spork (Gabel & Löffel in einem)

Geldautomaten & Kreditkarte

Die madagassische Währung heißt Ariary. 1000 Ariary = 0,28 Euro (Stand 10/2017). Wir haben keine Münzen auf Madagaskar erhalten, nur Scheine. Es gibt 100er, 200er, 500er, 1000er, 10.000er und 20.000er Scheine (letztere wurden vor wenigen Wochen eingeführt). Meistens bekamen wir ein stattliches Bündel 10.000er Scheine (rund 2,80 Euro) aus den Automaten.

Geldautomaten gibt es nur in größeren Städten- man muss also im voraus planen, wann die nächste Bank kommt und wie viel Geld man dazwischen in etwa benötigt.

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Die Landeswährung auf Madagaskar heißt Ariary. Da der größte Schein (bis vor Kurzem) der 10.000er (rund 2,80 Euro) war, trägt man meist ein Riesenbündel mit sich.

Parlez-vous français? Nee? Wir auch nicht!

Auf Madagaskar ist die Landessprache Malagasy, aber die meisten Menschen sprechen auch Französisch. Wir hatten den Eindruck, dass Französisch die „Business-Sprache“ ist, während man untereinander Malagasy spricht. Da wir weder Französisch noch Malagasy sprechen, war unser Fahrer und Guide eine echte Hilfe. Oft hat er für uns übersetzt oder eben Dinge erklärt, die wir so nicht herausgefunden hätten. Er hielt auch des Öfteren in kleinen Dörfern an, was sehr beeindruckende Begegnungen ermöglichte, die ganz ohne eine gemeinsame Sprache auskamen.

Viele junge Menschen lernen Englisch, und auch die Guides in den meisten Nationalparks sprechen Englisch. Trotzdem hatten wir das Gefühl, dass meist nur die Menschen im Tourismusgewerbe Englisch sprechen.

Um wenigstens guten Willen zu signalisieren, haben wir ein paar Wörter gelernt.

Hier unsere 10 wichtigsten Wörter auf Malagasy:

HalloSalama
(Vielen) Dank(e)Misaotra (Betsaka)
TschüssVeloma (das V wird wie ein F gesprochen)
JaEny
NeinTsy Misy
Scharfe SoßeSakay
LeckerMatsiro
HuhnHen’Akoho
SchweinHen’Kisoa
Zebu (Buckelrind)Hen’omby
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Fanah, unser Fahrer, hat meistens für uns übersetzt. Amtssprachen sind Malagasy und Französisch.

Internet & Sim Card kaufen

Die Internetversorgung auf Madagaskar ist noch relativ schwach ausgeprägt. Oft gab es kein WLAN in den Unterkünften oder der Empfang war sehr schwach. Das Mobilfunknetz ist dagegen recht gut ausgebaut und 3G fast flächendeckend verfügbar. Wer es also nicht ohne das World Wide Web aushält, kann sich eine Sim-Karte mit Datenvolumen kaufen. Der Hauptanbieter ist Telma (erkennbar an den gelb-grünen Schildern und Häuserfronten). Eine Sim-Karte kostet etwa 25 Euro, 1 GB Datenvolumen rund 7 Euro.

Madagaskars Küche: Essen & Trinken

Uns hat überrascht, wie gemäßigt gewürzt das Essen auf Madagaskar ist. Es gibt allerdings sehr, sehr scharfe Soßen. Grüne und rote Chillisoßen, die in fast allen Restaurants auf dem Tisch stehen. Falls nicht, bringen es die Kellner gerne nach. Diese werden einheitlich Sakay genannt. Das reguläre Essen, wie gesagt, ist jedoch recht zurückhaltend gewürzt.

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Wir mögen’s scharf- darum fragten wir fast bei jedem Essen nach Sakay.

Das Frühstück für Touristen ist sehr französisch: Baguette, ein Stück Kuchen, Marmelade, Milchkaffee. Manchmal gibt es noch etwas Obst, selten auch Ei. Einheimische essen morgens eine Reissuppe.

Mittags und abends wird deftig gegessen. Reis ist das Hauptnahrungsmittel auf Madagaskar, dazu gibt es oft Fleisch (darum wissen wir auch, was Huhn, Schwein und Rind heißt :-)). Eines der Stammgerichte ist Ravitoto. Ravitoto ist ein Eintopf und besteht aus Zebufleisch (manchmal auch Schwein), Tomaten (manchmal auch Kokosmilch), und Maniok (manchmal auch Kohl) und wird mit viel Reis gegessen. Ihr seht schon: Es gibt viele Variationen des Ravitoto. 🙂

In den günstigen, kantinenartigen Restaurants gibt es in der Regel folgende Gerichte: Reis mit Schwein, Huhn oder Zebu und Suppe (Soup Chinoise). Manchmal gibt es auch Eiergerichte (Omeletts). Was uns überraschte war die Beliebtheit von chinesischem Essen. Chinesischen gebratenen Reis oder Nudeln und Soup Chinoise (also chinesische Suppe, meist eine Hühner-Nudelsuppe) gibt es beinahe überall.

In den günstigen Restaurants gibt es zum Essen meist kostenlos Ranovola zum Trinken dazu. Das ist verbrannter Reistee. Also Wasser, das für einige Stunden im Topf mit dem verbrannten Reisbodensatz gekocht wurde. Da das Wasser gekocht hat, ist es recht bekömmlich. Die Preise in den günstigen Restaurants sind wirklich niedrig: ein Essen kostet zwischen 4000 und 8000 Ariary (1,30 -2,50 Euro).

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Typische Speisekarte in einem günstigen Restaurant auf Madagaskar. Übrigens heißen die kleinen, oft unscheinbaren Restaurants „Hotely“.

An der Küste aßen wir jeden Abend frischen, gegrillten Fisch. Außerdem gibt es hin und wieder Pizza („La Gastronomie Pizza“ war die einzige Fast Food Kette, die wir gesehen haben).

Die mittelteuren Restaurants liegen preislich bei etwa 12.000 – 20.000 Ariary (zwischen 3,50 und 6 Euro) pro Haupgericht.

In Antananarivo kann man übrigens hervorragend Essen gehen. Wer sich etwas gönnen möchte, geht ins La Varangue, eines der besten Restaurants der Stadt. Ein Hauptgericht kostet hier etwa 10 Euro (35.000 Ariary).

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Soup Chinoise ist sehr beliebt (linkes Bild). Das Frühstück ist eher süß und man merkt stark das koloniale, französische Erbe (rechts).

Transport: Auto, Taxi-Brousse & Flug

Madagaskar ist riesig! Die Distanzen sind groß, die Straßen schlecht und zudem beschränkt sich das nationale Verkehrsnetz auf wenige Straßen. Die meisten Touristen waren (wie wir) mit einem privaten Fahrer und Auto unterwegs. Dadurch waren wir flexibel und wirklich bequem unterwegs. Je nach Route muss man sogar einen Wagen mit Vierradantrieb haben (4WD), da der Zustand der Straßen oft sehr bescheiden ist.

Die öffentlichen Busse heißen „Taxi Brousse“ und sind meist ältere Minivans. Da es nachts viele Überfälle gibt, fahren die „Taxi Brousse“ am Tag bzw. nachts nur im Konvoi.

In den Städten gibt es Fahrrad- und Fußrikschas („Pousse-Pousse“). In Antananarivo gibt es natürlich viele Taxis, meist die schönen Renault R4 oder R5 Modelle.

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Fahrradrikschas („Pousse-Pousse“) sind in vielen Städten eines der Hauptverkehrsmittel.

Die Inlandsflüge werden von Air Madagascar durchgeführt. Leider sind diese sehr teuer, fallen oft aus bzw. haben häufig Verspätung. Um auf eine der Inseln, wie Nosy Be oder Ile St. Marie zu kommen, muss man entweder einen sehr, sehr langen Weg über Land & Wasser oder einen teuren Flug in Kauf nehmen.

Sind die Straßen sicher? Nun ja. Unser Fahrer Fanah ist sehr routiniert und aufmerksam gefahren, darum hatten wir nie Angst. Wir haben allerdings mehrere, teils schwere, Unfälle entlang der RN7 gesehen. Meist waren LKW mit Containern involviert. Da es keine Straßenbeleuchtung gibt und die Straßen oft serpentinenartig verlaufen, würden wir nicht empfehlen, nachts zu fahren.

Taxi Antananarivo Madagaskar Erfahrungen

Die Autos in der Hauptstadt haben fast Museumscharakter und sind meist echte Klapperkisten.

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Die öffentlichen Busse (links) nennen sich „Taxi-Brousse“ und sind meist ältere, umgebaute Minivans. Wir waren mit einem Fahrer und eigenem Auto unterwegs (rechts).

Lohnt sich eine Reise nach Madagaskar?

Seit unserer Rückkehr fragen uns viele Leute, ob wir eine Reise nach Madagaskar empfehlen würden. Diese Frage beantworten wir immer mit einem „Ja, wenn…“.

Denn Madagaskar war für uns kein Sommer-Sonne-Meer-Urlaub. Von Tag 1 an waren wir fasziniert und überwältigt und beeindruckt von diesem Land. Viele Eindrücke in den Städten erschienen uns wie Stillleben, die wir studieren wollten. Dazu kam diese einzigartige, beeindruckende Natur. Madagaskar ist ein Fest für die Augen.

Mich hat die Armut vor Ort sehr nachdenklich gemacht, vor allem viele Fragen aufgeworfen. Im Nachgang unserer Reise haben wir noch viel über Madagaskars politische Lage, Umweltschutz und soziale Probleme gelesen. Nicht, dass wir nun die Experten schlechthin wären. Aber die Reise hat unser Augenmerk auf ein Land geweckt, über das wir bisher nur wenig gar nix wussten.

Und einen besseren Grund, den Rucksack zu packen und raus in die weite Welt zu ziehen, gibt es für uns nicht. Darum würden wir sofort wieder nach Madagaskar fliegen. 

Hast Du noch weitere Fragen zu Madagaskar? Oder warst Du selber schon einmal dort? Lass‘ uns einen Kommentar da, wir freuen uns von Dir zu hören!

Offenlegung: Unser Roadtrip durch Madagaskar wurde von Erlebe-Fernreisen unterstützt. Lieben Dank an Christina vom Madagaskar-Team für die kompetente Beratung und an Julia für ihre Engelsgeduld bei all unseren Fragen, das hat die Vorbereitung sehr erleichtert!

Kategorie: Afrika, Madagaskar

von

Aylin zählt sich zur Generation (wh)Y und liebt es, Dinge zu hinterfragen, herumzuphilosophieren und das Leben aus allen Perspektiven zu beleuchten. Gerne auch mit ihrer Kamera. Der zweite Kaffee am Frühstückstisch ist für sie der Inbegriff von Luxus (Zeit + Genuss = Lebensfreude). Wollte mit zart-naiven 16 Jahren mal Journalistin werden und die Welt retten, dieser Blog ist quasi die Erfüllung ihres Mädchentraums.

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