Autor: Aylin

Tschakka- Du schaffst es!

Trekking in Nepal Part 2: Thame (3900 m) – Kongde (4250 m), Gehzeit: 9 (!) Stunden, Aufstieg: 1000m, Abstieg: 800m.  Die Sonne lacht, zum Frühaufsteher-Frühstück um 6.00 Uhr gibt es deftiges Trekkerfood: Porridge und Omelette. Voller Tatendrang schnüre ich meine Wanderstiefel. Heute muss alles sitzen, denn wer sich von Thame (3900 m) auf den Weg nach Kongde (4250m) macht, der MUSS diese Etappe schaffen. Frau Merkel würde sagen: Das Ziel zu erreichen ist alternativlos.

Ein Ende der Welt: Das Mamasa Valley

Es dauert drei Stunden, bis unser Kijang endlich voll ist und wir von Polewali nach Mamasa aufbrechen. Voll heißt natürlich doppelt belegt, in unseren Jeep quetschen sich 15 Indonesier und wir ergattern leider nur den Kofferraum. Mit uns fahren dutzende Kartons, mindestens einer enthält getrockneten Fisch. Eierpaletten werden auf dem Dach festgeschnallt. Unser Kijang lässt sich nur durch einen Griff unter die Motorhaube starten. Endlich befinden wir uns auf dem Weg nach Mamasa in den Bergen Sulawesis. Für die 80 km Strecke werden wir uns 8 mühevolle Stunden die Serpentinen hochschlängeln.

Schwere Lasten, steile Abgründe: Im Krater des Ijen {Indonesien}

Es trennen mich 15.500 km vom heimischen Norddeutschland. Aber diese Zahl sagt gar nichts über die empfundene Ferne, die ich am Vulkansee Kawah Ijen fühle, aus. Der Ijen ist ein Ort, von dessen Existenz ich zugegebenermaßen bis vor Kurzem nicht einmal wusste. Das Tolle daran: kein Bild in meinem Kopf passt zu dem, was uns hier erwartet. Und das macht den Reiz aus…

Vier Hochzeiten und ein Glas Tee: Malakka

Die Portugiesen waren hier. Die Holländer auch. Ebenso die Engländer. Heute fluten Busladungen asiatischer Touristen das historische Zentrum von Malakka. Sie springen aus den klimatisierten „Super-VIP“ Bussen, um alles zu fotografieren, was ihnen vor die Spiegelreflex kommt. Oder sie posen mit Victory-Handzeichen vor der holländischen Kirche am sogenannten Dutch Square.