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Alpenüberquerung – zu Fuß von Oberstdorf nach Meran {E5 | Teil 2 | + Video}

Der zweite Teil meiner Alpenüberquerung auf dem E5. Drei Tage trennen mich vom Ziel. Ich komme meiner Belastungsgrenze näher- doch genau da wollte ich hin.

Tag 4: Zams Venet Gipfelhütte – Braunschweiger Hütte

[17km|↟1325m|↡1513| Gehzeit: 8:15 Std.]

Ich bin angekommen auf der Tour. Mehr als das. Ich stecke mittendrin. Irgendwann muss es ganz normal geworden sein, morgens die Schuhe fest zuzuschnüren und einfach loszulaufen.

„Doch an diesem Morgen ist das anders, meine Motivation gedämpft. Weil es draußen unwirtlich nieselt und, ich geb’s zu, es hier richtigen Espresso gibt.“

Aber es hilft ja nichts. Man muss immer. Also durchlaufe ich eine dieser vielen Routinen, die sich während so einer Alpenüberquerung einfach automatisieren: Alles regendicht verpacken, Gamaschen anlegen, mein nächstes Ziel ins Hüttenbuch eintragen und, jawohl, loslaufen.

Motivationsloch an der Glanderspitze

Inmitten einer trüben Wolke suche ich meinen Weg hinauf zur Glanderspitze (2512m). Es ist ohnehin erstaunlich, wie schnell die Wolken über den Grat ziehen. Die Sicht kann sich dadurch binnen Sekunden massiv einschränken. An der Spitze stehe ich dann mit ein paar Hartgesottenen ums Gipfelkreuz. Fotos werden gemacht. Also diese Art von Foto, wo eigentlich nichts drauf ist, außer man selbst vor grauem Hintergrund. Aber man macht’s halt trotzdem, um den Anlass zu würdigen. Einer reicht einen Flachmann herum. Gipfelschnapps im Nieselregen.

Mein Abstieg nach Wenns verläuft sachlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle. Obwohl. Bei einer heißen Zitrone in der Larcheralm, mache ich eine besondere Bekanntschaft: Der erste Mensch, der, wie ich, die Alpenüberquerung alleine macht. In Südtirol soll für ihn jedoch nicht Schluss sein. Er will weiter. Wahrscheinlich über Bozen bis Venedig, vielleicht geht er auch woanders hin. Lautes Denken: „Was soll ich denn allein in Venedig in der Gondel?“Plumpsklo Alpen

In Wenns bin ich der letzte in einer langen Schlange nasser Wanderer, die alle den gleichen Linienbus besteigen. Meine Freunde aus Nürnberg sind auch da. Einige schlafen, andere sitzen müde da, während wir uns durch das graue, nasse Tal schlängeln. Die Tour steckt allen in den Knochen. Zaghaft erhebt sich die Menge von ihren Sitzen, als wir auf einer freien Fläche in Mittelberg anhalten. Drinnen der warme Sitz, draußen peitscht inzwischen der Regen. Hier geht keiner gerne von Bord. Der Busfahrer erinnert uns: „Ihr müsst jetzt raus, ihr macht das doch freiwillig.“

Aufstieg zur Braunschweiger Hütte (2759m)

Es ist die höchste Hütte auf meiner Alpenüberquerung und der Aufstieg dorthin wieder mehr als knackig. Ich schicke mich an, über 1000 Höhenmeter zu überwinden, und das über eine dafür eher kurze Distanz. Soll heißen: es wird mal wieder steil. Kein Schritt gleicht dem anderen in dem felsigen Gelände. Ich verwende Metallstufen, Seile und Handgriffe, die in die Felsen eingelassen sind und lerne so, was mir meine Broschüre sagen wollte, als es hieß es ginge über einen „versicherten Weg“.

Für solche Passagen war ich gekommen: wollte ich nicht gefordert werden? Ich bewege mich nicht wirklich an meiner Belastungsgrenze, aber bin schon am Arbeiten. Dieses „ich kann nicht mehr“ schießt immer wieder in den Kopf. Erstaunlich ist, wie lange es dann doch immer noch geht. Dass es diesen Punkt jenseits der Schmerzgrenze gibt, an dem man scheinbar ungeahnte Kräfte findet. Doch das theoretische Wissen darüber reicht nicht, finde ich. Man muss sich das immer wieder ganz explizit selbst beweisen, um diese mächtige Message wirklich zu begreifen. Dieser Abschnitt zieht sich über 3 Stunden, bevor die einsame Berghütte sichtbar wird.

Anstieg Aufstieg Braunschweiger Hütte

Links: Die ersten Meter sind noch etwas flacher. Rechts: der steile Anstieg zur Braunschweiger Hütte.

Der Abend zieht auf und ich warte vergeblich auf die Ankunft der Jungs aus Nürnberg. Sie kommen nicht an. Ich spreche mit Bergführern, da ich tatsächlich etwas besorgt bin. Wir sind uns allerdings schnell einig, dass nichts passiert sein kann: Selbst wenn einem aus der Gruppe etwas zustößt, wäre ein anderer hier hoch gekommen um Alarm zu schlagen. (Chris, melde dich trotzdem mal, falls du das hier liest!).

Im Bettenlager treffe ich auf drei Lehrer aus Bayern. Es war eine Projektarbeit ihrer Schüler, diese Alpenüberquerung zu organisieren. Die Lehrer bloggen Fotos direkt von der Tour für die Eltern, einer schleppt eine Gitarre durchs Gebirge – beeindruckend, dieses Engagement.

Tag 5: Braunschweiger Hütte – Martin-Busch Hütte

[20km|↟960m|↡1320m| Gehzeit: 8 Std.]

Die vorletzte Etappe der Alpenüberquerung – zur Abwechslung mal kein Text, sondern ein Video.

Noch kurz vorweg: im ersten Abschnitt, werde ich mit einem Gefühl konfrontiert, das auf dieser Tour neu für mich ist: Angst. Beim Abstieg vom Pitztaler Jöchl pfeift mir der Wind um die Ohren. Vor allem aber ist die Sicht schlecht und kein Weg erkennbar. Ich klettere entlang eines steilen Grats über die nassen, glitschigen Steine – ein falscher Tritt und mit mir wäre es schnell bergab gegangen.

Wem das im Video etwas zu unübersichtlich war, kann sich hier die Etappe nochmal im Detail anschauen:

AlpenüberquerungAlpen Religion

Braunschweiger Hütte AlpenüberquerungTag 6: Von der Martin-Busch-Hütte nach Meran

[10km|↟500m|↡1312m| Gehzeit: 5 Std.]

Alles ist angerichtet: die Sonne weist mir den Weg nach Italien, als ich aus der Hütte gehe. Ich strotze vor Energie, als wäre dies mein erster Tag dieser Fernwanderung. Das Adrenalin pumpt mir bis in den Hals hoch. Jetzt will ich es schaffen. Und ich werde es schaffen. Ich fege über diese letzte Etappe hinweg, als verfolgte mich ein Schwarm wilder Hornissen. Aus irgendeinem Grund habe ich es heute eilig: ich will den Deckel draufmachen, auf diese Wahnsinnstour.Martin Busch Hüttealpenüberquerung

Meine erste Zwischenstation ist die Similiaunhütte, in der Nähe der Fundstelle des legendären Ötzi. Es ist gerade mal kurz nach 8 als ich hier vorbeikomme, eine Mitarbeiterin fegt noch die Terrasse. Einen Tee bekomme ich trotzdem schon. Ich unterhalte mich mit einer Frau, die gerade von einer Bergführerin instruiert wurde. Vor 30 Jahren kam ihr Vater am Similaun, diesem 3599 Meter hohen, eisbedeckten Gletscher, ums Leben. Heute möchte sie seinen letzten Weg nachgehen.

Similaunhütte Alpen

similaunhütteDie Similaunhütte markiert, so kurz vor dem Ziel, auch den höchsten Punkt meiner Alpenüberquerung (3019m). Die Symbolik liegt auf der Hand: ich bin obenauf. Was soll mich noch aufhalten, wenn ich diese Tour überstehe? Es klingt lapidar, vielleicht fast ein bisschen billig, diese kitschigen Metaphern zu bemühen. Aber ich bin überzeugt, dass zumindest unbewusst dieser Effekt eintritt.

Sobald ich ein paar Meter hinabgestiegen bin, leuchtet er türkis auf: der Stausee von Vernagt. Ein Endpunkt für mich, denn von dort aus werde ich mit dem Bus nach Meran fahren. So schnell wie meine Knie es noch erlauben, gehe ich auf ihn zu. Ich bin nun fast unbemerkt in Italien angekommen und nehme das erst bewusst war, als entgegenkommende Wanderer nicht mehr nur Servus und Grüß Gott sagen, sondern auch Ciao.

Stausee Vernagt Endpunkt Alpenüberquerung

Der Stausee von Vernagt. Südtirol. Das Ende meiner Tour.

Fast Forward nach Meran: die 40 Minuten vom Busbahnhof zum Hotel laufe ich, als wäre es nichts. Die Bewegung ist mein Normalzustand geworden, seit einer Woche mache von morgens bis abends nichts anderes.

Nur das sich mein Setting hier drastisch ändert: der Weg führt direkt durch die beschauliche Innenstadt. Familien flanieren, essen Eis und shoppen. Ich fühle mich wie aus einer anderen Welt und dennoch seltsam überlegen, in den schlammigen, schweren Wanderstiefeln. Als hätte ich es besser angestellt, als jene, deren Sommerurlaub hier so monoton dahin plätschert wie die Passer durch das Tal. Meine 6 Wandertage komprimieren die Intensität von mehreren Sommerurlauben, so kommt es mir vor. Als hätte ich eine Heldenreise wie im Roman durchlaufen.

Meran Urlaub

Meran Sommer AlpenüberquerungEs gibt keinen besseren Endpunkt für diese Tour als Meran in Südtirol. Inmitten mediterraner Gelassenheit kann der getriebene Wanderer zur Ruhe kommen. Im Idealfall bei einer Pizza im schattigen Garten eines typischen Südtiroler Gasthauses. Hier wollen alle hin an diesem Sommerabend. Als ich ankomme, sind alle Tische besetzt, die Kellner rasen umher, vor mir werden schon die ersten Menschen abgewiesen: ohne Reservierung geht heute nichts.

Ich stelle mich trotzdem vor: Ich bin in Deutschland los gelaufen, über Österreichs Berge nach Italien. Und nun wäre nichts erfüllender, als wenn meine Tour hier, bei einer Pizza unter diesen Laubbäumen zu einem angemessenen Ende kommt. Es wird konspirativ gemurmelt, kurz darauf sitze ich mit einer Pizza so groß wie ein Wagenrad im Garten. Jetzt klappt alles.

Ich fahre runter. Es ist tatsächlich vorbei. Unterbewusst steigt ein enormer Stolz darüber auf, wie souverän ich alles gemeistert habe, welches Zutrauen ich in das eigene Wirken legen darf. Die ganze Tour hatte ich kein Wort aufgeschrieben, jetzt krame ich zum ersten Mal mein leeres Notizbuch aus dem Rucksack. Als ich anfangen will zu schreiben, merke ich, dass ich meinen Stift vergessen habe. Auch nicht schlimm, an diesem Abend genügt das Sitzen als einzige Tätigkeit vollkommen.

gasthaus restaurant mösl meran

Alpenüberquerung Endpunkt MeranMeranAlpenüberquerung Meran

Das war Teil 2 meiner Alpenüberquerung. Falls du den 1. Teil noch nicht gelesen hast – hier lang! Meine gesammelten Tipps rund im die Alpenüberquerung folgen in Kürze einem extra Artikel.
Hast du schon mal eine Alpenüberquerung gemacht? Wie ist es dir dabei ergangen? Hast du Fragen zur Tour? Diskutiere mit mir in den Kommentaren!
Offenlegung: Ich habe die Alpenüberquerung in Zusammenarbeit mit ASI-Reisen gemacht. Dabei wurde ich ihm Vorfeld bestens beraten und bei der Planung und Durchführung unterstützt. Alle Mitarbeiter waren extrem nett und hilfreich. Vielen Dank dafür und liebe Grüße!
Kategorie: Deutschland, Europa, Italien, Österreich

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Stefan ist ein echter Travel Enthusiast! Sprachen und Reisen sind seine Leidenschaft. Darum hat er auch Englisch und Spanisch studiert. Seit der Weltreise krempelt er seine Karriere gerade komplett um. Seine Lieblingsthemen: das Unbekannte und Outdoorabenteuer.

10 Kommentare

  1. Hi Stefan,
    klasse Tour, toller Bericht, cooles Video und super Leistung von dir.

    Herzliche Grüße, Doris

  2. Hey Doris,

    vielen Dank! Die Tour war der Hammer – sowas vergisst man wohl nie mehr!

    Herzliche Grüße zurück 🙂

  3. Hallo Stefan.
    Sehr schöner 2. Teil Deines Berichtes auf den ich schon gewartet habe. Dein Video drückt auch unsere Eindrücke und Gefühle aus, und ich denke gleich wieder an unsere gemeinsame Zeit. Auch ich würde gern wissen wollen was aus unseren Nürnbergern geworden ist, vieleicht meldet sich einer von Euch. Viele Grüße von mir und Felicia!!!

  4. Stefan sagt

    Hallo Jörn,

    wie schön, dass der Bericht nochmal diese positiven Erinnerungen geweckt hat! Wäre schön euch bei einer der nächsten Touren durch die Alpen wieder zusehen 🙂

    Alles Liebe!

  5. Hallo Stefan ,
    es ist ein wundervoller und interessanter Reisebericht von deiner Erwanderung des E5.

    Wir (meine Frau und Ich) haben uns diese Wanderung für nächstes Jahr vorgenommen und stecken jetzt schon in der Planung und Anschaffung von Ausrüstungsgegenstände.
    Wir sind sehr gespannt, wie Wir die Tour meistern werden. Mit Wandern über Stunden haben wir kein Problem, jedoch werden uns sicherlich die zu bewältigenden Höhenmeter ein wenig zusetzen 😉

    In welchem Monat hast Du die Tour gemacht?

    Wir hatten mal auf Mallorca den Wanderweg auf dem Penya Roja durchs Schwalbennest gemacht. Wer es kennt, weiss das dies auch nur ein schmaler ausgesetzter Pfad ist.
    Im Wanderführer ist auf dem Bild des Schwalbennest eine Kette abgebildet, diese war bei unserer Ankunft nicht vorhanden, dazu hatte es zuvor noch geregnet sodass die Stufen noch durch Lehm unter den Schuhen richtig rutschig waren und direkt wenige Zentimeter neben dir geht es mehrere hundert Meter steil bergab. Da kannst Du die ja vorstellen was wir für schwitzige Hände hatten:)

    Mir bereiten auf der Tou des E5 die Seescharte, das Zammer Loch und der Weg von der Braunschweiger Hütte zur Martin Busch Hütte ein klein wenig Kopfzerbrechen.

    Gibt es von der Braunschweiger Hütte auch einen entschärften Weg zur Martin Busch Hütte

    Wie hast Du dieses Stellen empfunden?

    Wir möchten auch so weit es geht versuchen, in Pensionen und Hotels anstelle der Berghütten zu übernachten.
    Die Erste Station von Spielmannsau bis nach Holzgau würden wir direkt gerne durchwandern um dann in Holzgau zu nächtigen.
    Wie es weitergeht muss ich noch planen. Über Tipps und Anregungen bin ich auf alle Fälle sehr dankbar.

    Schöne Grüße
    Alex

  6. Stefan sagt

    Hallo Alex,

    zunächst einmal vielen Dank für Deinen netten und ausführlichen Kommentar. Freut mich, dass Dir dieser Beitrag gefällt!

    Super, dass Ihr Euch diese Tour vorgenommen habt – sehr gute Entscheidung! Für mich ist das ein unvergessliches Ereignis gewesen. Bei der Ausrüstung würde ich so minimalistisch wie möglich denken, man freut sich wirklich über jedes Gramm, das der Rucksack weniger wiegt. Ich habe die Tour im Juli gemacht und hatte recht durchwachsenes Wetter. Teilweise hatte ich auch innerhalb eines Tages die unterschiedlichsten Witterungen – so ist das wohl in den Alpen 🙂

    Ich weiß natürlich jetzt nicht, wie es um eure körperliche Fitness bestellt ist, grundsätzlich solltest Du Dir aber wegen der Seescharte und dem Zammer Loch keine allzu großen Sorgen machen. Die Seescharte halte ich technisch nicht für allzu anspruchsvoll, den anschließenden Abstieg ins Zammer Loch habe ich tatsächlich als etwas unangenehm empfunden. Das lag vor allem daran, dass es auf Geröll lange und steil bergab ging und es einfach größerer Konzentration beim Laufen bedarf. Als ich dort war hatte es geregnet, wodurch die Steine noch rutschiger wurden. Grund zur Beunruhigung sollte dieser Abschnitt aber nicht sein, man muss ihn eher als Fleißaufgabe abhaken 😉

    Die Etappe Braunschweiger Hütte – Martin Busch Hütte fand ich zu Beginn anspruchsvoll und am Pitztaler Jöchl hatte ich etwas Probleme (hast du vielleicht im Video gesehen). Es gibt auch die Möglichkeit hier stattdessen über das Rettenbachjoch zu gehen – wie dieser Weg beschaffen ist, kann ich Dir nicht sagen. Aber das könnte evtl. eine Alternative sein über die Du Dich vielleicht informieren möchtest.

    Du kannst sehr vielen Berghütten „aus dem Weg gehen“, wenn du lieber in Pensionen übernachten möchtest. Du musst nur die Etappen leicht umstrukturieren. Pensionen gibt es z.B. in Holzgau, Zams, Wenns oder Vent.

    Vielleicht noch ein paar grundsätzliche Gedanken zu dieser Tour: die Schwierigkeit kommt meiner Meinung nach vor allem, durch die vielen Höhenmeter, die man häufig zum Etappenende nochmal überwinden muss. Mir hat am Anfang auch mein schwerer Rucksack zu schaffen gemacht, da ich sonst häufig Tagestouren laufe, mit wesentlich weniger Gepäck. Technisch ist sie wirklich für jeden machbar, der grundsätzlich trittsicher ist ein wenig Wandererfahrung mitbringt. Die Möglichkeit sich zu verlaufen und vom Pfad abzukommen ist fast ausgeschlossen, da er wirklich super beschildert und markiert ist.

    Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen. Falls du weitere Fragen hast, nur zu! Und lass mich wissen, wie es Euch ergangen ist.

    Liebe Grüße!

  7. Hallo Alex.
    Ich bin Jörn, wir haben schöne Stunden mit Stefan während unserer Überqerung verbracht. Ich möchte Dir auch ein paar Tips geben. Wir machen jedes Jahr Mehrtagestouren mit Hüttenübernachtungen. Ich weiß natürlich nicht wie es um Eure Kondition steht, die Alpenüberqerung ist schon eine sehr sehr schöne, wenn auch lange Tour. Wir sind 112 Kilometer und knapp 6000 Höhenmeter gelaufen. Erst mal zu Deinen Übernachtungen.
    Die Strecke von Spielmannsau nach Holzgau ist zu schaffen. In Holzgau nehmt Ihr Euch ein Feuersteintaxi und fahrt bis hinter Madau. Dann könnt Ihr bis Zams laufen. Dann Braunschweiger Hütte und nächsten Tag nach Vent. Von dort nach Vernagt in Südtirol. Dann hättet Ihr nur eine Hüttenübernachtung. Die Hüttenübernachtungen sind aber das schönste an solchen Touren, weil dort oben alles Gleichgesinnte sind und Du nie Allein bist! Wir haben am letzten Tag sogar noch einen zusätzlichen Stop auf der Similaunhütte auf 3019m gemacht. Der Sonnenuntergang und Aufgang ist einfach genial und ein Erlebnis. Und man kann von dort zur Ötzifundstelle gehen.
    Bei der Ausrüstung solltet Ihr Funktionssachen nehmen, die Regenjacke sollte atmungsaktiv und die Schuhe in jedem Fall wasserdicht sein, da Ihr ab und zu durchs Wasser müßt.
    So ich hoffe das hilft Dir, fals Du noch fragen hast lass Dir vom Stefan meine Nummer geben, kannst mich anrufen. Viel Spaß und gutes Gelingen, Jörn.

  8. Hallo Jörn,
    schöne Grüße von den Nürnbergern. Wir sind wohlauf. Wir haben nicht in der Braunschweiger Hütte genächtigt, sondern am Fuße des Berges in einer kleinen Pension. Von da an ging ja unser Weg den klassischen E5 weiter übers Timmelsjoch nach Bozen. So haben wir uns dann leider verpasst.
    Gruß
    Chris

  9. Stefan sagt

    Hey Chris,

    jetzt können wir endlich alle wieder beruhigt schlafen 😉 Im Ernst: mir hat es riesig Spaß gemacht diese Tour mit euch gemeinsam zu machen, hoffentlich laufen wir uns mal wieder über den (Wander-)Weg!

    Alles Liebe!

  10. Hallo Chris,
    schön von Euch zu hören das Ihr es auch geschafft habt, haben uns wirklich etwas Sorgen gemacht. Ich muß mich Stefan anschließen,es wahren wirklich schöne Stunden mit Euch.
    Viel Spaß bei weiteren Touren, Felicia & Jörn.

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