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Kiew: Reise ins Herz der Ukraine

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Kiew entwickelt sich rasend schnell: auf dem Majdan Nesaleschnosti flanieren heute junge Familien, wo vor ein paar Jahren Demonstranten gegen die Regierung protestierten. Der Wandel hat seine Spuren in der ukrainische Hauptstadt hinterlassen. Eine Entdeckungsreise zwischen Zuckerbäckerstil, goldenen Zwiebeltürmen und grüner Idylle.

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Landeanflug auf Kiew: Wie Dominosteine stehen sie da: riesige Hochhäuser, akkurat aneinandergereiht. Dann: die 102 Meter hohe Mutter-Heimat-Statue, Schwert und Schild gen Himmel reckend. Daneben der mächtige Fluß Dnepr mit seinen Inseln, die wie grüne Farbtupfer in das Wasser gemalt zu sein scheinen.

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Die Nationale Oper in Kiew.

Am Boden entdecken wir Kiew als Stadt der Kontraste. Moderne Wolkenkratzer säumen das Ufer des Dnepr, Altbauten werden in Podil restauriert, klassizistische Sowjetbauten durchziehen das Zentrum. Glänzende SUVs fahren an alten Damen, die am Straßenrand Obst aus ihrem Garten verkaufen, vorbei. In Hipstercafés diskutieren Studierende, während Gläubige ins Kiewer Höhlenkloster pilgern. Kiew ist eine aufregende, geschichtsträchtige Stadt.

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Zwischen Ost & West

Die Ukraine als unabhängigen, eigenständigen Staat gibt es erst seit 1991, zuvor war sie ein Teil der Sowjetunion. Mindestens 14 Staaten haben die Ukraine seit dem Mittelalter geprägt- vor allem das Königreich Polen-Litauen, die österreichische Habsburgermonarchie und das russische Reich.

Überhaupt: das komplizierte, spannungsgeladene Verhältnis zu Russland beginnt bereits mit dem bis heute andauernden Streit um die Herkunft der Kiewer Rus. Die Kiewer Rus waren normannische Krieger und Kaufleute, die im 9. Jahrhundert die Region besiedelten und Kiew zu ihrem Zentrum ernannten. Viele wissen nämlich nicht: Das Reich der Kiewer Rus begründete nicht nur die Ukraine, sondern auch das heutige Weissrussland und Russland.

(Rus bezieht sich übrigens nicht auf Russland, sondern ist der Eigenname des Stammes, wahrscheinlich leitet sich der Begriff vom slawischen Wort für Ruderer ab).

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Gelbe Minibusse, Marschrutka genannt, in Kiew.

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In Kiew gibt es unzählige, riesige Kunstwerke. Seit 2014 entstehen diese Wandgemälde, die teils auch politische Botschaften tragen.

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Kiews Architektur: ein wilder Mix

Diese Einflüsse zeigen sich auch in der Architektur. Entlang der breiten Boulevards, die Großstadtatmosphäre versprühen, findet man sowohl sowjetischen Zuckerbäckerstil als auch farbenprächtige Kirchen mit goldenen Zwiebeltürmen. Das junge Kiew zeigt sich vor allem in stylischen Cafés und den unzähligen kleinen, mobilen Espressostationen. Doch Kiew ist auch eine sehr grüne Metropole: das verdankt die Stadt vor allem dem Dnepr mit seinen vielen Inseln.

Bezeichnenderweise bedeutet Ukraine Grenzland, was sich früher auf die hier beginnende Steppenlandschaft bezog. Heute passt der Begriff womöglich noch besser: denn in der Ukraine scheinen Ost und West ineinander zu fließen.

Vor allem auf dem Majdan Nesaleschnosti  und der Haupteinkaufsstraße Chreschtschatyk findet man sowjetische Bauten, die mich faszinieren. Die Architektur ist speziell, nicht jeder mag sie, und auch ich finde es merkwürdig, gefallen an dieser grauen Betonkulisse zu finden. Es ist ein brutaler Baustil, der durch die schiere Dimension der Gebäude, ihre Geradlinigkeit und Uniformität einschüchtert.

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In Kiew findet man noch viele Ladas, die schon zu Zeiten der Sowjetunion auf Kiews Straßen unterwegs waren.

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Eines meiner Lieblingsgebäude in Kiew: Das Wohnhaus Chreschtschatyk 25.

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Historisches Stadttor: Das goldene Tor, erbaut 1024, restauriert 1982.

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Der Kiewer Majdan an einem sommerlichen Sonntagnachmittag.

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Im Kontrast dazu steht der Andreassteig mit seinen pastellfarbenen Altbauten und der St.-Andreas-Kirche, die 1744 erbaut wurde. Mit den Kunsthändlern, den vielen Cafés und Restaurants fühlt man sich hier tatsächlich an den Montmartre in Paris erinnert.

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Plötzlich ist er da: der Krieg

Der Krieg in der Ostukraine scheint weit weg zu sein, doch als wir die Mutter-Heimat-Statue besuchen, ist er dann doch ganz nah. Panzer und Waffen stehen am Fuße der Statue, auf den Schildern steht, sie seien aus dem Osten geborgen worden und stammten eindeutig aus Russland.

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Die goldenen Kuppeln der Höhlenkloster, davor der Dnepr. Im Vordergrund sowjetische Kriegsdenkmäler.

Kiew: Normalität in Zeiten des Krieges

Sollte man also nach Kiew reisen, obwohl sich das Land im Krieg befindet?

Wir finden: Ja. Denn selten haben wir während einer Reise so viel gelernt und uns mit einem aktuellen, politischen Thema auseinandergesetzt. Vor den Toren Europas befindet sich ein riesiges Land, in dem die Bevölkerung an vielen Fronten kämpft: neben der Annexion der Krim, dem Krieg im Osten und der politischen Instabilität leiden viele Menschen unter der schlechten wirtschaftlichen Lage und den niedrigen Einkommen. Auch unter der Regierung Poroschenkos blüht die Korruption weiterhin.

Gleichzeitig erleben wir freundliche, aufgeschlossene Menschen und mit Kiew eine lebens- und sehenswerte Großstadt. Vielleicht gerade, weil die Ukraine zwischen Europa und Russland sitzt, sich hier so viel bewegt und ausgehandelt wird, sollten wir uns mit ihr mehr befassen. Es lohnt sich.

Die Euromaidan von 2014

Die Hauptstadt der Ukraine war das Zentrum der Bürgerproteste während des so genannten Euromaidan. Die „Revolution der Würde“, wie sie heute in der Ukraine genannt wird, war der Startpunkt für den immer noch währenden Krieg in der Ostukraine. Damals demonstrierten die Ukrainer, da der damalige Präsident Janukowitsch das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union platzen lassen wollte.

Die Proteste auf dem Maidan Nesaleschnosti, dem zentralen Platz in Kiew, entwickelten sich schnell zum Schauplatz autoritärer Gewalt: Demonstranten wurden niedergeprügelt, es wurde scharf geschossen. Am Ende sind 100 Demonstranten tot. Das harte Vorgehen der Regierung führt zu landesweiten Protesten. Janukowitsch ist gezwungen, sich mit der Opposition zu einigen- doch es ist zu spät. Die Bürger fordern seinen sofortigen Rücktritt, er verliert Rückhalt in den eigenen Reihen und flieht in einer Nacht und Nebel Aktion nach Russland. Kurze Zeit später marschiert Russland auf der Krim ein, die seitdem annektiert ist. Im Osten der Ukraine herrscht seitdem Krieg zwischen Ukrainern, pro-russischen Separatisten, die von Russland unterstützt werden. Die Gründe für den Sturz der Regierung liegen aber nicht nur im geplatzten EU-Abkommen, Korruption, Vetternwirtschaft und die daraus folgende schlechte wirtschaftliche Lage führten zum Unmut der Bevölkerung.

Unsere Tipps für eine Reise nach Kiew

Majdan Nesaleschnosti am Sonntag

Sonntags dürfen keine Autos auf der Chreschtschatyk und dem Majdan Nesaleschnosti fahren. Musiker und Straßenkünstler ergänzen die entspannte Atmosphäre. Viele Kiewer bummeln gemütlich, sitzen in einem der angrenzenden Cafés und genießen das Leben.

Besonders sehenswert finden wir das Wohnhaus Chreschtschatyk 25, das 1954 im sozialistischen Klassizismus erbaut wurde. Unterhalb des Wohnhauses befindet sich ein Brunnen, daneben ein sehr nettes Café namens Cup & Cake.

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Sonntags sind der Maidan und die Einkaufsmeile Chreschtschatyk für Autos gesperrt. Musiker und Straßenkünstler nutzen die Straße als ihre Bühne.

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Das Wohnhaus Chreschtschatyk 25.

Bessarabska-Markthalle & Zhitnii Markt

Die Bessarababska Markthalle befindet sich mitten im Zentrum von Kiew. Hier kann man saisonale Früchte kaufen, eingelegtes Gemüse und auch Kaviar. Adresse: 2, Bessarabs’ka Square, Kyiv, Ukraine, 02000, täglich geöffnet.

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Ein weiterer Markt befindet sich in Podil. Auf dem Zhitnii Markt gibt es neben Fleisch auch diverse Käsestände. Auch die Auswahl an Obst, Gemüse und frischen Blumen ist toll. Adresse: 16, Verkhnii Val St, Kyiv, Ukraine, 04071

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Sowjetarchitektur: Außenministerium

Das Außenministerium befindet sich in einem sozialistischen Gebäude aus dem Jahre 1938. Die imposanten Säulen sind 40 Meter hoch. Es befindet sich in der Nähe des ebenfalls sehenswerten St. Michaelskloster und des Andreassteigs. Adresse: Mykhailivs’ka Square, 1, Kyiv, Ukraine, 02000

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Marienpalast, Parlament & Aussichtsplattform

Der barocke Marienpalast (1744) steht direkt neben dem ukrainischen Parlament, Werchowna Radawelches 1939 erbaut wurde. Beide Gebäude stehen erhöht oberhalb des Dnepr. Von der Aussichtsplattform hat man einen weiten Blick über den Fluß. Am Wochenende treffen sich hier viele Familien, genießen den Ausblick und essen ein Eis oder lassen die Kinder auf Ponys reiten.

Adresse: 5A, Mykhaila Hrushevskoho St, Kyiv, Ukraine, 01008

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Der Marienpalast, heute wird er vom Präsidenten für zeremonielle Zwecke genutzt.

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Das ukrainische Parlament: Werchowna Rada.

Die Kiewer Höhlenkloster

Die Petscherskaja Lawra ist eines der ältesten orthodoxen Kloster der Kiewer Rus aus dem 11. Jahrhundert. Auch heute noch stellen sie einen wichtigen religiösen Wallfahrtsort dar. Seit 1990 ist der Klosterkomplex Teil des UNESCO Weltkulturerbes und wird von rund 1 Million Menschen jährlich besucht. Die Uspenski-Kathedrale wurde ursprünglich 1073 erbaut, allerdings im zweiten Weltkrieg von den Nazis gesprengt. 1998-2000 wurde sie originalgetreu nachbebaut.

Adresse: Lavrska St, 15, Kyiv, Ukraine, 01015

Anfahrt: Metro Station Arsenalna, von hier etwa 20 Minuten Fußweg. Es lohnt sich durch den Park zu gehen, in dem ein Denkmal für den „Unknown Soldier“ und die Opfer des Holdomor (einer furchtbaren Hungersnot in den 30er Jahren) steht.

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Das Holdomor Denkmal erinnert an die furchtbare Hungersnot, die 1932/33 rund 4 Millionen Ukrainer das Leben kostete. Die Ukraine wurde damals als Kornkammer der Sowjetunion genutzt, die Erträge der Bauern von Stalin abgezogen. Der Holdomor ist auch heute noch ein Streitpunkt zwischen Ukrainern und Russen- denn Kritik an Russland wird nicht überall toleriert.

Die Sophienkathedrale

Eine beeindruckende Kathedrale, die aus dem 11. Jahrhundert stammt und seit 1990 UNESCO Weltkulturerbe ist. Vom Glockenturm aus hat man eine tolle Aussicht.

Adresse: Volodymyrska St, 24, Kyiv, Ukraine, 01001

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Vom Glockenturm aus hat man eine tolle Rundum-Aussicht.

Open Air Gym & Strand auf der Dnepr-Insel

Wenn man genug vom Großstadtdschungel hat, lohnt sich ein Ausflug auf eine der Dnepr Inseln. Es gibt sogar ein Freiluftfitnessstudio (Kachalka), wo jung und alt trainiert. (Die Fotostrecke des Fotografen Kirill Golovchenko im SPIEGEL hat mich begeistert). Direkt nebenan befinden sich zwei schöne Strände- „Venedig“ und „Youth“. An den Stränden gibt es Umkleidekabinen und Sanitäranlagen.

Anfahrt: Mit der Metro bis zur Station Hidropark. Zu Fuß über die Brücke auf die Insel.

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Die grüne Lunge der Stadt: die vielen Inseln auf dem Dnepr Fluss.

Kiews Streetart entdecken

Wir haben gar nicht erwartet, dass Kiew eine ausgeprägte Street-Art Kultur hat. Falsch gedacht! Seit 2014 wurden 155 Häuserfassaden mit tollen Kunstwerken von über 30 Künstlern verziert. Eine Übersicht und Bilder der Kunstwerke findest Du bei Kyiv Murals.

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Restaurants & Cafés in Kiew

In Kiew gibt es viele tolle Restaurants und Cafés. Das Preisniveau ist für uns recht niedrig. Hier unsere Lieblinge:

Kaffee mit Aussicht auf Kiew im Pinchuk Art Centre

Im obersten Stockwerk des Pinchuk Art Centres (das übrigens auch sehenswert ist, Eintritt frei) befindet sich das ultra-moderne, minimalistisch eingerichtete Café. Die Baristas hier gewinnen regelmäßig Preise für ihre Kaffeekunst. Junges, trendiges Publikum genießt hier oben den Kaffee mit Aussicht. Am Eingang muss man durch eine strenge Sicherheitskontrolle und große Taschen einschließen. Augen zu und durch- es lohnt sich!

Adresse: 1/3-2 Velyka Vasylkivska / Baseyna str., Kyiv, Ukraine

Französisches Frühstück im PAUL {Kiew}

Die Eggs Benedict mit frischer Avocado sind sehr lecker, dazu ein Café au Lait und der Tag darf losgehen. Preislich ist das PAUL eher gehoben, aber man gönnt sich ja sonst nix 😉

Adresse: Yaroslaviv Val St, 26, Kyiv, Ukraine, 01054

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Die Eggs Benedict im PAUL.

Hervorragend frühstücken im Under Wonder

Frisch gepresste Säfte, hausgemachte Pesto, Rührei mit französischem oder italienischem Käse- all das gibt es im Under Wonder. Auch das ukrainische Frühstück ist super lecker: es besteht aus Hüttenkäse-Pfannkuchen, Apfelkuchen aus der Pfanne, süßen Crepes serviert mit Sour Creme und Honig. Macht sehr satt!

Adresse: Velyka Vasylkivska St, 21, Kyiv, Ukraine, 01004

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Im Under Wonder wird man morgens satt.

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Das Under Wonder: Französische Atmosphäre mitten in Kiew.

Lviv Croissant {Kiew}

Eine erfolgreiche Kette aus Lviv- frisch belegte Croissants und Kaffee gibt es hier. Schmeckt lecker und ist immer eine gute Wahl.

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Der Geschmack der Krim in Kiew: Das Musafir

Die Besitzer des Musafir stammen von der Krim. Die Küche der Krim-Tartaren ähnelt der türkischen Küche. Das Restaurant ist sehr beliebt, man muss manchmal etwas warten. Aber das Essen ist köstlich! Es gibt Manti (Nudeln in Joghurtsauce), Pide und Kebabs. Hier findest Du das Menü. Wenn man Glück hat, wird gerade auch musiziert.

Adresse: Bohdana Khmel’nyts’koho St, 3Б, Kyiv, Ukraine, 01030

Ukrainische Küche modern interpretiert: das Kanapa

Die Portionen sind etwas kleiner, dafür aber sehr fein. Im Kanapa gibt es ukrainische Gerichte, die kreativ und modern abgewandelt werden. Das Restaurant befindet sich am Andreassteig und hat eine entspannte Außenterrasse.

Adresse: 19, Andriivs’kyi descent, Kyiv, Ukraine, 01025

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Anreise Kiew & Metro

Kiew verfügt über zwei Flughäfen: Kiew-Schuljani und Kiew Borispol. Folgende Airlines fliegen Kiew ab Deutschland an: die günstige Airline Wizzair (ab Hamburg, München-Memmingen, Berlin-Schönefeld, Bremen, Dortmund, Frankfurt, Hannover, Köln, Nürnberg).

Auch Ukraine International fliegt Kiew-Borispol direkt ab Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und München an.

Die Lufthansa fliegt ab Frankfurt und München direkt nach Kiew-Borispol.

Vom Flughafen Schuljani fahren folgende Busse ins Zentrum: Trolleybus 9, 22 | diverse Minibusse. Ein Ticket mit dem Trolleybus kostet 8 Hrywna (0,24 Euro). Alle Buslinien, die zum Flughafen Schuljani fahren, findest Du hier.

Mit der Metro kommt man am besten in Kiew rum: eine Fahrt kostet nur 8 Hrywna (0,24 Euro). Hier findest Du eine Übersicht der Metrostationen in Kiew.

Kategorie: Europa, Ukraine

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Aylin zählt sich zur Generation (wh)Y und liebt es, Dinge zu hinterfragen, herumzuphilosophieren und das Leben aus allen Perspektiven zu beleuchten. Gerne auch mit ihrer Kamera. Der zweite Kaffee am Frühstückstisch ist für sie der Inbegriff von Luxus (Zeit + Genuss = Lebensfreude). Wollte mit zart-naiven 16 Jahren mal Journalistin werden und die Welt retten, dieser Blog ist quasi die Erfüllung ihres Mädchentraums.

3 Kommentare

  1. Ein sehr schöner ausführlicher Artikel über die schöne und quirlige Stadt am Dnjepr wo auch ich mindesten einmal im Monat im Rahmen meiner Urbexplorer.com Tschernobyl Reisen in Kiew bin. Bei euch habe ich dazugelernt das Kiew eine ausgeprägte Streetart Szene hat. Aber mein Favorit zum Essen bleibt immer noch die Puzata Chata. Hier gibt es günstige traditionelle Küche in Buffetform. Gruss Marek

    • Hi Marek,

      freut mich, dass unser Artikel für Dich als Kiew-Kenner noch etwas Neues bereit hält. Tschernobyl haben wir uns gar nicht angesehen, irgendwie stelle ich mir das auch sehr unheimlich vor.

      Liebe Grüße
      Aylin

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